Bei knapp jedem fünften Kauf im stationären Handel informieren sich die Internetnutzer in Deutschland vorab in Online-Shops. Dies ist ein Ergebnis der neuen Multi-Channel-Studie, die das ECC Handel im Auftrag der Karstadt- Quelle AG durchgeführt hat.
Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, dass zwischen den Vertriebskanälen des Einzelhandels starke Wechselwirkungen bestehen. Dies äußert sich bspw. darin, dass bei über 20 Prozent der Käufe im stationären Handel von Personen, die das Internet nutzen, vorab Informationen in Online-Shops eingeholt werden. Bei knapp 10 Prozent der Käufe wird kaufvorbereitend sogar der Online-Shop des Anbieters, bei dem letztlich in der stationären Filiale gekauft wird, aufgesucht. Bei über 5 Prozent der Käufe liefert der Besuch im Online-Shop den tatsächlichen Impuls, diesen Anbieter im stationären Handel aufzusuchen.
Die Ergebnisse zeigen weiterhin, dass die Verknüpfung der Vertriebskanäle im Multi-Channel-Retailing von zentraler Bedeutung ist: Je stärker die Vertriebskanäle miteinander verknüpft sind, desto zufriedener sind die befragten Konsumenten mit dem Anbieter und desto eher sind sie bereit, ihn weiterzuempfehlen und wieder bei ihm zu kaufen.
Bereits in den Jahren 2002 und 2004 hat das ECC Handel Studien zum Multi-Channel-Management veröffentlicht. Die neue Studie, die derzeit erstellt wird, wurde gegenüber den bisherigen deutlich erweitert: Neu aufgenommen wurden die Gründe für das Auseinanderfallen von Information und Kauf, die Bedeutung von Print-Katalogen und die tatsächlichen Kaufimpulse, die in Multi-Channel-Systemen des Einzelhandels entstehen. Darüber hinaus wurden über die Hauptstichprobe hinaus begleitende Befragungen von Quelle- und Karstadt-Kunden durchgeführt.
Mehr>>> Informationen zur Studie: http://www.ecc-handel.de/aktuelles/cont_layout.php?id=1153386587&nrk=06-08