Branchenthemen LASER World of PHOTONICS World of Photonics Congress LASER World of PHOTONICS CHINA LASER World of PHOTONICS INDIA
HOME
FACHTHEMEN
BUSINESS LIFE
Suche in...
 TERMINDATENBANK 
go
Stichwortsuche
in/im
in/im
 nur Highlights
an/am
von - bis
 - 
 KONFERENZPROGRAMM 
go
Stichwortsuche
Suche über Themengebiet
Suche über Konferenz
 
:-) my.world-of-photonics.net
Username 
Passwort 
Passwort vergessen? 
Jetzt registrieren!
i Alles über my.world-of-photonics.net






Mercateo - der Megahändler für Geschäftskunden im Internet

Seite drucken Seite weiterempfehlen  |   English
PRAXIS
MMI/ks
Karriere mit Hindernissen - Vom Mitarbeiter zur Führungskraft

Der Mangel an guten Führungskräften wird in Fachkreisen seit Jahren immer wieder bemängelt. Es fehlt an den Schlüsselqualifikationen auch bei fachlich hoch qualifizierten Bewerbern. Den Neulingen wird spätestens in der Praxis bald bewusst, dass ihnen die sogenannten Soft Skills fehlen, und allen voran die Führungskompetenz. Doch die sind dringend notwendig, wenn Sie Mitarbeiter erfolgreichen führen, Teams zu Spitzenleistungen motivieren und in selbstsicherer und entspannter Weise Ihren Führungsalltag meistern möchten.

Schauen wir uns die Praxis einmal an. Die meisten Führungskräfte waren zuvor Fachkräfte in ihrem Bereich, oft hoch qualifiziert und haben sich als solche bewährt. Nach einer gewissen Zeit werden sie Vorgesetzte über andere, oft sogar über frühere Kollegen. Der Grund für diese Beförderung ist selten die Fähigkeit, andere Menschen zu führen, sondern die fachlichen Leistungen und Erfahrungen. Doch das Quantum an Zeit und Energie, das auf den fachlichen Bereich in Zukunft zu verwenden ist — schrumpft je nach Position und Aufgabengebiet auf einen geringen Umfang zusammen und erübrigt sich manchmal völlig.

Quantitativ und von der Bedeutung der Tätigkeit her, hat nun das Führen der Mitarbeiter Priorität. Folglich hat der Betreffende die fachlichen Aufgaben abzugeben. Doch bereits hier ergibt sich für viele ein Problem. Die Arbeit, die sie gewohnt sind, die sie beherrschen, oft auch sehr mögen, sollen sie delegieren? Das nicht immer bewusste Gefühl unersetzbar zu sein und die Zweifel, ob es ein anderer auch so gut kann, gesellt sich allzu oft zu den eigenen Vorlieben hinzu, die Arbeit auch weiterhin zu erledigen. Oft wurde auch die Fähigkeit, sinnvoll zu delegieren, einfach nicht gelernt, so dass der Mitarbeiter nicht weiß was genau zu tun ist oder bis wann und mit welcher Priorität. Es lauern viele Fallen bei der vielfältigen Aufgabe des Führens.

Schaffen Sie als Führungskraft den Sprung nicht, die fachliche Arbeit abzugeben, addieren sie sich zu den hinzugekommenen Führungsaufgaben und garantieren Ihnen ein Leben mit hoher Überstundenzahl und langfristiger Überforderung.

Und wenn Sie sich Ihrer Kernaufgabe Führen zuwenden, lohnt es sich, für die Entfaltung dieser Fähigkeiten professionelle Berater heranzuziehen. Stellen Sie sich vor, Sie treffen die Entscheidung, Golfspielen zu lernen oder Geigenspielen oder würden dies Ihrem Sprössling ermöglichen. Würden Sie sich eine Geige besorgen und alleine lernen oder ohne Trainer auf dem Golfplatz herumstümpern? Für die meisten wäre es wohl selbstverständlich, einen Trainer oder Lehrer zu engagieren und ihn — zumindest eine Zeitlang — regelmäßig aufzusuchen.

Doch Führungskräfte bleiben mit ihren Unsicherheiten oft allein und retten sich von einem Mitarbeitergespräch zum nächsten mit der bohrenden Gewissheit, sie hätten es vielleicht besser machen, wenn sie nur wüssten wie. Doch lieber halten Sie den Mund, vielleicht aus Angst, es könnte als Schwäche ausgelegt werden. Und Ärger haben Sie ja schließlich schon genug.

Etliche erfolgreiche Führungskräfte haben nach langjähriger Führungstätigkeit unter vier Augen ehrlich und mutig zugegeben, dass sie oft selbst hilflos fühlten und oft froh seien, sich irgendwie durchgemogelt zu haben. Ob dies umso mehr für die weniger Erfolgreichen gilt? Und um wie viel besser könnten sowohl die einen als auch die anderen sein?

Doch während bis vor einigen Jahren nur in Sport und Politik der Coach verbreitet war, ist es längst kein Geheimnis mehr, dass sich gerade Führungskräfte einen Coach leisten. Anders als beim Sport eher unsichtbar und leise als Vertrauensperson, Berater und Begleiter im Hintergrund.

Und innovative Unternehmen — so belegen Zahlen — investieren zunehmend mit Training und Coaching in die Qualifizierung ihrer Führungskräfte. Ob mittleres oder oberes Management, junge Führungskraft oder Erfahrenere, die positiven Effekte solcher Personalentwicklungsmaßnahmen haben sich längst in Studien erwiesen.

Was heißt eigentlich Führen, wie unterscheidet sich Führen vom Managen und wie verstehen Sie sich persönlich als Führungskraft? Wissen Sie, welches Ziel Sie verfolgen, ich meine ganz genau welches, oder ist es doch ein bisschen nebulös? Welchen Führungsstil favorisieren Sie für sich? Wenden sich Ihre Mitarbeiter auch bei Problemen, Misserfolgen oder Fehlern an Sie? Die Klärung des Selbstverständnisses und der eigenen Rolle, der Stärken und Lernfelder sowie der Wirkung nach außen sind genau so wichtig wie psychologische Grundlagen und die Fähigkeit zu guter Kommunikation. Beherrschen Sie als Führungskraft die klassischen Führungsinstrumente wie Mitarbeitergespräche führen, Zielvereinbarungen treffen, Kritikgespräche führen, Aufgabenverteilen usw. Und wenn es mal schwieriger wird und sie mit handfesten Konflikten im Team zu tun haben, welche Werkzeuge haben Sie dann zur Verfügung, sie mit dem Ergebnis der Leistungsfähigkeit des Teams, gerecht und im Sinne des Unternehmens zu klären?

Eine gute Führungskraft hat eine Vielzahl von Methoden und Werkzeugen zur Auswahl, um ihre Führungsaufgabe gewinnbringend zu erfüllen. Die Mitarbeiter fühlen sich wertgeschätzt, schenken ihm Vertrauen und stellen ihre Arbeitsleistung gern in den Dienst des Unternehmens. Als Führungskraft behalten Sie den Überblick und können souverän das Team leiten, Konflikte frühzeitig erkennen und für ihre Deeskalation sorgen. Sie begreifen ihre Mitarbeiter, deren Teamverhalten und die gesamte Teamdynamik besser und gewinnen mehr Gewissheit darüber, mit welchem Verhalten Sie in den unterschiedlichen Teamphasen besser ihre wechselnden Aufgaben erfüllen können.

Denn das ist der Stoff, aus dem das praktische Berufsleben gestrickt ist. Genau die Fähigkeiten sind gefragt und wer hat die schon in unseren Ausbildungsstätten gelernt.

Somit wird jungen Führungskräfte eine Menge ihrer Anfängerfehler erspart. Und erfahrenere Führungskräfte profitieren von jeder Professionalisierung ihrer Führungskompetenz und sichern sich eine fortwährende Aktualität ihrer Führungsfähigkeiten, auch wenn sie bisher etwaige Probleme oder Verbesserungswünsche nicht thematisiert sondern für sich allein durchgestanden haben.

Interessant ist für viele Führungskräfte auch das Sichern des eigenen Status innerhalb des Unternehmens und nach außen hin. Aber wussten Sie, dass auch der Status überwiegend über Körpersprache und Stimme signalisiert und bestimmt wird? Wer es theoretisch weiß, kann es noch lange nicht in der Praxis zu seinem Nutzen einsetzen. Es ist nicht nur eine interessante Entdeckungsreise sondern für Ihre berufliche Karriere ein ebenso großer Gewinn, wenn Sie wissen, wie Sie wirken, wenn Sie klären, wie Sie wirken möchten und wenn Sie im nächsten Schritt lernen, wie Sie die gewünschte Wirkung erzielen können.

Autoren
Ruth Hellmich und Johannes Voermanek



PRAXIS
weitere Beiträge ( 320 )  weitere Beiträge ( 320 ) 
Business
Die 4 Entscheidungsfallen go
Hewitt
Nullrunden für Europas Arbeitnehmer go
Management
Selbstmanagement in 3 Schritten go
MÄRKTE-TRENDS
Artikel verbergen  Artikel verbergen 
Kienbaum
Vergütung von Führungskräften & Spezialisten in technischen Funktionen 2012 go
Kienbaum: Social Media Recruiting
Riesiges Potenzial für Arbeitgeber aber skeptische User go
Human Ressource
Top Performer erkennen mit Personaldiagnostik go
Kienbaum
Gehaltsentwicklung in Europa für 2010 go
Kienbaum: „Wege aus der Standortfalle“
Standort Deutschland – viele Vorteile, einige Nachteile go
HP-Studie:
Mensch ist limitierender Faktor beim Information Management go
Hewitt: „Attraktive Arbeitgeber"
5 Erfolgsfaktoren attraktiver Arbeitgeber go
Hewitt: Europaweite Gehaltsstudie 2009
Keine großen Gehaltssprünge für 2009 go
Hewitt: „Attraktive Arbeitgeber"
5 Erfolgsfaktoren attraktiver Arbeitgeber go
BITKOM - Internet als Absatzkanal
Jede vierte deutsche Firma verkauft im Internet go
Outsourcing in den asiatischen Wirtschaftsraum
Die 10 größten Outsourcing-Risiken go
Unified Communications
Unternehmen verschenken derzeit noch sehr viel Geschäftspotenzial go
defacto: Opinion-Leader 2008
Empfehlungen sind die wirksamsten Kaufauslöser go
Statistische Bundesamt
Höchster Anstieg der Tarifverdienste seit zwölf Jahren go
Statistische Bundesamt
Arbeitsmarkt profitiert von günstiger Konjunktur go
Kienbaum: Personalentwicklung
Die Zukunft der Personalentwicklung go
Studie des Statistischen Bundesamtes
60% der Beschäftigten in kleinen und mittleren Unternehmen tätig go
Statistischen Amt der Europäischen Gemeinschaften
Erzeugerpreise der Industrie in der Eurozone um 0,6% gestiegen - in der EU27 Anstieg um 0,5% go
Erzeugerpreisindizes für Straßen- und Schienengüterverkehr
Preise für Gütertransport steigen 2007 stärker als für andere Dienstleistungen go
Gehälter in der Hightech-Branche
Das verdienen IT-Spezialisten in 10 europäischen Ländern go
Goldmedia: Deutscher E-Commerce-Markt bis 2012
Videos sollen Online-Handel antreiben go
Preisbeobachtungen
Preismonitor des Statistischen Bundesamtes für Elektrogeräte go
BVDW-Studie zu Suchmaschinen-Marketing und -Optimierung
Suchmaschinen-Marketing effizienter und immer wichtiger go
Fachkräftemangel
Kehren die Best Ager zurück? go
Steria Mummert: Megatrends 2008+
Umsatzgewinner profitieren vom Blick in die Zukunft go
November 2007 gegenüber Oktober 2007
Auftragseingänge in der Industrie der Eurozone um 2,7% gestiegen - Anstieg um 1,9% in der EU27 go
Statistische Bundesamt
Tarifverdienste 2007 stärker gestiegen als in den Vorjahren go
BITKOM: 2008
Die wichtigsten Neuerungen im IT- und Telekommunikationssektor go
Statistisches Bundesamt
Unternehmensinsolvenzen im Oktober 2007 weiter rückläufig go
Kienbaum: Vergütungsstudie Ingenieure 2007
Ingenieure: Heiß begehrt, bestens bezahlt go
MMI/ks
Höchster Anstieg der tariflichen Monatsgehälter seit April 2004 go
MMI/ks
Bruttoverdienste in der Wirtschaft im Osten niedriger als im Westen go
MMI/ks
Das große Geschäft mit dem E-Müll go
MMI/ks
Erzeugerpreise September 2007: + 1,5% gegenüber September 2006 go
MMI/ks
Mangelndes Verständnis für die Geschäftsvorteile verzögert Investitionen in Web 2.0 Technologien go
MMI/ks
Unternehmensinsolvenzen im Juli 2007 fast unverändert go
MMI/ks
Überschuldete Personen haben im Schnitt 37.000 Euro Schulden go
MMI/ks
Weltweiter Gehaltsvergleich für Senior-Manager go
MMI/ks
Wettbewerb treibt Gehälter go
MMI/ks
Erzeugerpreise August 2007: + 1,0% gegenüber August 2006 go
MMI/ks
IMK - Arbeitskosten wachsen in Deutschland deutlich langsamer als im EU-Durchschnitt go
MMI/ks
11% weniger Unternehmensinsolvenzen im 1. Halbjahr 2007 go
MMI/ks
Deutsche Ausfuhren im Juli 2007: + 11,8% zum Juli 2006 go
MMI/ks
Importpreise Juli 2007: + 0,4% gegenüber Juli 2006 go
MMI/ks
Rückgang der Unternehmensinsolvenzen auch im Mai 2007 go
MMI/ks
Deutsche Ausfuhren im Juni 2007: + 11,9% zum Juni 2006 go
MMI/ks
In Deutschland wird wieder länger gearbeitet go
MMI/ks
Tarifliche Monatsgehälter April 2007: + 1,7% zum April 2006 go
MMI/ks
Erzeugerpreise Juni 2007: + 1,7% gegenüber Juni 2006 go
MMI/ks
Teilzeitbeschäftigte verdienen pro Stunde weniger als Vollzeitkräfte go
MMI/ks
Importpreise Juni 2007: + 1,3% gegenüber Juni 2006 go
MMI/ks
Weiterer Rückgang der Unternehmensinsolvenzen im 1. Quartal 2007 go
MMI/ks
Das verdienen deutsche Manager im Europavergleich go
MMI/ks
Exporte in die zwölf neuen EU-Staaten: + 23% im 1. Quartal 2007 go
MMI/ks
Deutsche Ausfuhren im April 2007: + 13,1% zum April 2006 go
MMI/ks
Führen Männer anders als Frauen?  go
MMI/ks
Deutschlands wichtigste Handelspartner im Jahr 2006 go
MMI/ks
Kostenvorteile in Billiglohnländern beginnen zu bröckeln go
MMI/ks
In diesen europäischen Ländern lohnen Investitionen go
MMI/ks
Erzeugerpreise März 2007: + 2,5% gegenüber März 2006 go
MMI/ks
Deutsche Ausfuhren im Februar 2007: + 10,9% zum Februar 2006 go
MMI/ks
Gesetzliche Sozialversicherung 2006 mit deutlichem Überschuss go
MMI/ks
Frauen verdienen 22 % weniger als Männer go
MMI/ks
Das bekommen Absolventen 2007 als Einstiegsgehalt go
MMI/ks
Booz Allen Hamilton: Deutsche Unternehmen lassen Potenziale beim Offshoring ungenutzt go
MMI/ks
Arbeitskosten in der Eurozone um 2,4% gestiegen -- Zunahme um 2,7% in der EU25 go
MMI/ks
MittelstandsMonitor 2007 – Damit müssen mittelständische Unternehmen rechnen! go
MMI/ks
Web 2.0 - Die 8 verschiedenen Nutzertypen go
MMI/ks
Energiesparen am Computer-Arbeitsplatz go
MMI/ks
17,3% weniger Unternehmensinsolvenzen im Jahr 2006 go
MMI/ks
Niedrigste Tarifstundenlöhne im 2. Halbjahr 2006 bei rund 5 Euro go
MMI/ks
Importpreise Januar 2007: + 0,7% gegenüber Januar 2006 go
MMI/ks
Bestand an Personenkraftwagen am 1. Januar 2007 - Deutsche Autos - klein und kompakt go
MMI/ks
Unternehmen entdecken neue Geldquelle: Effizienter Umgang mit Material spart hunderttausende Euro ein go
MMI/ks
Weiterer Rückgang der Unternehmensinsolvenzen im November 2006 go
MMI/ks
Globale Beschäftigungstrends 2007 go
MMI/ks
China überholt Deutschland bei Elektrotechnikexporten go
MMI/ks
2006: Geringster Anstieg der Tarifgehälter seit 1995 go
MMI/ks
Importpreise 2006: + 5,2% gegenüber 2005 go
MMI/ks
480 Millionen Euro für Werbung im Internet go
MMI/ks
Mobility und Business Communications: Trends und Themen im Jahr 2007 go
MMI/ks
Verdienste in der Industrie im Oktober 2006: + 1,8% zum Vorjahr go
MMI/ks
Rückgang der Unternehmensinsolvenzen auch im Oktober 2006 go
MMI/ks
Erzeugerpreise der Industrie in der Eurozone stabil -- Anstieg in der EU25 um 0,2% go
MMI/ks
Industrieproduktion in der Eurozone und in der EU25 um 0,1% gesunken go
MMI/ks
Handelsbilanzüberschuss der Eurozone bei 2,0 Mrd. Euro -- Defizit von 13,4 Mrd. Euro für die EU25 go
MMI/ks
20 Prozent der Käufe im stationären Handel werden im Internet vorbereitet  go
MMI/ks
Wann führt IT-Einsatz zu mehr Produktivität? go
KARRIERE TIPPS
weitere Beiträge ( 20 )  weitere Beiträge ( 20 ) 
Bachelor und Master
Ingenieure mit guten Perspektiven go
Forsa
Die 3 Top-Wünsche an den Chef für 2010! go
Personality
Checkliste: Welche Erfolgspersönlichkeit sind Sie? go
GESETZ
weitere Beiträge ( 34 )  weitere Beiträge ( 34 ) 
BGH-Urteil
Strengere Strafen bei Steuerhinterziehung go
Bitkom-Leitfaden
Rechtliche Aspekte von Outsourcing in der Praxis go
Neues GmbH-Recht
Das müssen Sie wissen go


 News - 26.05.2013
 zurück    top