An China führt heute kein Weg vorbei. Sowohl als Beschaffungs
– als auch als Absatzmarkt ist die Volksrepublik für den
deutschen Mittelstand höchst interessant. Voraussetzung für
ein erfolgreiches Engagement ist allerdings, dass man sich neben der
Chancen auch der Risiken bewusst ist. Und da ist nicht die Rede von
„gelber Gefahr“ oder der Neuauflage von: „Die
Chinesen kommen!“ Vielmehr erstrecken sich die Risiken in so
einer fremden Kultur über die Geschäfts – und
Lebensbereiche Politik, Kultur, Recht, Arbeitsabläufe und
Geschäftskultur. In China hat man es erst einmal mit unbekannten
Denkweisen und auch Qualitätsstandards zu tun. Das gilt im sowohl
für die Beschaffung als auch für den Absatz in China.
Speziell wer China als Beschaffungsmarkt sieht, muss mit folgenden 8 Business-Risiken rechnen:
- Das Land ist sehr groß und unübersichtlich
- Die Infrastruktur ist weitestgehend unterentwickelt
- Das Land ist heterogen mit zum Teil gravierenden kulturellen und sprachlichen Unterschieden
- Der wirtschaftliche und gesellschaftliche Wandel vollzieht sich in größter Geschwindigkeit
- Die große Bedeutung von persönlichen Beziehungen erschwert transparente Entscheidungen
- Verlässliche Informationen sind schwer zu bekommen
- Häufig wechselnde Gesetze und Regelungen behindern die Planbarkeit
- Eine restriktive Geldpolitik erhöht das finanzielle Risiko
Viele dieser Risiken entziehen sich herkömmlichem
Risikomanagement. Dazu kommt, dass die Risiken in China dynamisch sind.
Was heute noch gefahrlos aussieht, kann morgen schon Ihr Unternehmen
existentiell gefährden. Risiken können also planend nicht
vermieden werden. Pragmatisches Handeln vor Ort ist so entscheidend.
Trotzdem: Der Beschaffungsmarkt China liefert auch in Zukunft
kostengünstige Produkte in ausreichender Qualität, wenn Sie
sich gut auf Ihr Engagement vorbereiten.
Guter Start in ChinaAm Anfang steht eine Analyse des Beschaffungsmarkts in China
bezüglich der zu beschaffenden Produkte oder Warengruppen. Danach
werden Lieferantenprofile für die jeweiligen Produkte erstellt
– möglichst 5 – 10. Nach dem Einholen und Vergleichen
von Angeboten evaluieren Sie die tatsächlichen finanziellen
Vorteile Ihres China-Engagements – immer unter
Berücksichtigung der Kosten für ein Risiko- und
Qualitätsmanagement vor Ort. Die attraktivsten Lieferanten
müssen dann ebenfalls vor Ort einer ausreichenden Prüfung
unterzogen werden. Das sollte niemals vom Heimatland aus geschehen.
Ebenso wie das laufende Monitoring der Produktion. Letzteres
können Sie auch an einen „sehr“ zuverlässigen
Partner vor Ort delegieren.
Weitere Informationen zum Markteintritt China, zu Vertriebskontakten,
Hersteller- und Handelskontakten, Vorbereitung Ihres Unternehmens,
Ihrer Mitarbeiter, Ihrer Produkte und Dienstleistungen auf China auf
der Business-DVD:
Business in China, wie es wirklich geht.Autor
Dr. Manfred Strohmayer
http://ic-know-how.com