Anerkennung und Respekt sind
wichtige Grundpfeiler des Angestellten-Chef-Verhältnisses. Wer Menschen führen
will, wird weiter kommen, wenn er es auf der Basis von Gleichberechtigung und
Wertschätzung versucht als durch das Einhalten strenger Hierarchien. Je
aufrichtiger Sie selber sind, umso mehr können Sie auch von Ihren Mitarbeitern
erwarten. Geben Sie also ruhig auch selber mal den ein oder anderen Fehler zu.
So zeigen Sie nicht nur Mut und Größe sondern stärken zugleich Ihre Position.
1. Seien Sie gerecht und bleiben Sie neutral Versuchen Sie immer,
Gerechtigkeit walten zu lassen - auch wenn es sicher Kollegen gibt, die
Ihnen gegen den Strich gehen. Versuchen Sie dennoch in Konflikten neutral zu
urteilen, klammern Sie Vorurteile und Äußerlichkeiten aus. Alle Mitarbeiter
gleich zu behandeln ist ein wichtiger Grundsatz, dem Sie nachkommen sollten,
wenn Sie Konflikte unter Ihren Mitarbeitern vermeiden wollen. Ziehen Sie
niemanden vor, auch wenn persönliche Freundschaften im Spiel sind.
2. Seien Sie offen und formulieren Sie Ziele und Aufgaben
klar und deutlich Um zu vermeiden, dass Gerüchte
entstehen, Mitarbeiter verängstigt sind und um ihren Job fürchten, sollten Sie
besonders in Krisenzeiten offen kommunizieren. Aber auch in den kleinen Dingen
des täglichen Arbeitens zahlt sich Offenheit aus. Formulieren Sie Ziele und
Aufgaben stets so klar und transparent, dass Ihre Mitarbeiter folgen können und
nicht das Gefühl haben, durch mangelnde Information ihrer Arbeit nur ungenügend
nachkommen zu können.
3. Bringen Sie Ihren Mitarbeitern Vertrauen entgegen Je mehr Sie es außerdem
schaffen, Ihren Mitarbeitern auch verantwortungsvolle Aufgaben zuzuweisen, umso
mehr steigern Sie ihre Motivation. Versuchen Sie einmal, sich nicht als
derjenige zu verstehen, der am Liebsten alles selbst machen würde und nur dann
Ruhe hat, wenn er alle Entscheidungen alleine trifft.
4. Unterstützen Sie Ihre Mitarbeiter in Notsituationen Zwar müssen Sie als
Führungskraft natürlich über alle Geschehnisse regelmäßig informiert werden und
sich selbst informieren, indem Sie gezielt Mitarbeiter ansprechen und
Ergebnisse einfordern. Um wirklich zu wissen, was tagtäglich in den Büros
gearbeitet wird, um Arbeitsabläufe besser zu verstehen und zu erkennen, wo
unter Umständen noch Verbesserungsbedarf besteht, spricht allerdings auch
nichts dagegen, dass Sie einmal selbst mit Hand anlegen, besondern dann, wenn
Not am Manne ist und Mitarbeiter ausgefallen sind.
Quelle
Fachverlag für Recht und Führung
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