Mit der Initiative Light Alliance zeigen Hersteller optischer
Technologien die Leistungsstärke und die faszinierenden
Entwicklungen ihrer Branche. Elf Unternehmen machen ab sofort gemeinsam
mit SPECTARIS, dem Branchenverband für optische Technologien in
Deutschland, auf die Schlüsselrolle aufmerksam, die der
Technologiezweig für Industrie und Forschung am
Wirtschaftsstandort Deutschland spielt. Ziel der Kampagne ist es zudem,
die Berufsperspektiven für Fachkräfte aufzuzeigen. Auf der
Fachmesse LASER World of PHOTONICS in München stellt sich die
Light Alliance erstmals vor.
Licht bietet mehr als Leuchtkraft: Es ist Informationsträger und
Hightech-Werkzeug. Der Scanner an der Supermarktkasse liest den
Produktpreis in Sekundenschnelle, Laser schneiden oder schweißen
Metalle und sorgen beim Zahnarzt für eine Behandlung ohne
Schmerzen. Möglich machen das optische Technologien. Ihre
Leistungen und ihr Potenzial stellt die Initiative Light Alliance vor.
Einblick in die Branche
Zum Auftakt präsentierte sich die Initiative vom 15. bis 18. Juni
2009 auf der Fachmesse LASER World of PHOTONICS in München.
"Die optischen Technologien sind ein wichtiger Wirtschaftsfaktor
für den Standort Deutschland. Mit der Light Alliance wollen wir
zeigen, was die Branche leistet. Sie ist Schrittmacher für neue
Entwicklungen in Forschung und Industrie", sagt Sven Behrens,
Geschäftsführer von SPECTARIS. Die Initiative macht das
breite Anwendungsspektrum sichtbar. Mit dem Kampagnenstart geht die
Website www.lightalliance.de online, die über Branche und
Arbeitsfelder informiert.
Optische Technologien sind Innovationstreiber
Die optischen Technologien sind eine Querschnittstechnologie. In
zahlreichen Branchen wie etwa im Maschinenbau, in der Medizin- oder
Informationstechnik fördern hochwertige Optikbauteile und optisch
basierte Fertigungsverfahren Innovationen. Entsprechend vielfältig
ist das Arbeitsumfeld für Fachkräfte. Über 115.000
Menschen sind in der Branche, bei Herstellern von Lasern und optischen
Komponenten tätig. "Die Einsatzmöglichkeiten optischer
Technologien sind längst nicht ausgeschöpft. Bei uns haben
Visionäre die Chance, zu forschen und Ideen zu verwirklichen",
sagt Dr. Ulrich Simon, Geschäftsführer der Carl Zeiss
MicroImaging GmbH und stellvertretender Vorsitzender von SPECTARIS.
Kampagne macht auf das Berufsfeld aufmerksam
Den Weg in die Branche kann ein Ingenieurstudium in Fachrichtungen wie
Maschinenbau, Chemiewesen und physikalische Technik ebnen, aber auch
ein spezieller Photonik-Studiengang. Zudem sind Facharbeiter, zum
Beispiel Feinoptiker, Feinwerkmechaniker, Systemelektroniker oder
Elektrotechniker, in den optischen Technologien tätig. Die
Spezialisten arbeiten fachübergreifend, oft in internationalen
Teams und Projekten. "Dabei sind Begeisterung für neue
Technologien und Flexibilität gefragt, denn Kunden wünschen
individuell zugeschnittene Lösungen", sagt Simon. Ob Laser
für die Industrie, Speziallichtquellen für industrielle
Prozesse oder Mikroskope für den Operationssaal: Die
Fachkräfte der optischen Technologien konzipieren in enger
Abstimmung mit dem Abnehmer passende Bauteile und Geräte. "Wer
gern experimentiert und seine Ideen umsetzt, ist in den optischen
Technologien genau richtig. Die Kampagne zeigt, welche Wege offen
stehen."
Optische Technologien online erleben
Neben dem Industrieverband SPECTARIS stehen elf Unternehmen hinter der
Light Alliance: A. Krüss Optronic GmbH, Berliner Glas KGaA, Carl
Zeiss AG, Heraeus Noblelight GmbH, Hellma GmbH & Co. KG, Jenoptik
AG, Jüke Systemtechnik GmbH, Leica Microsystems GmbH, LIMO GmbH,
m-u-t AG und SCHOTT AG. Mehr Informationen zur gemeinsamen Kampagne und
Wissenswertes rund um die Photonik gibt es unter www.lightalliance.de.
Besucher der Website können die Möglichkeiten optischer
Technologien selbst testen und einen Laser-Tag - ihren
persönlichen Lichtschriftzug - kreieren.