Abschiede,
erste Tage, Weihnachtsfeiern und vieles mehr – das gibt es in jedem
Unternehmen. Doch es ist wie in der bekannten Betonwerbung: Es kommt drauf an,
was man draus macht. Im Folgenden ein paar Tipps, wie man es schafft „angenehm
auffallend anders als alle anderen“ zu sein:
1. Der erste Tag im Unternehmen… mit Drehbuch? Haben Sie ein Drehbuch
für den ersten Tag eines neuen Mitarbeiters? Begeisternde Unternehmen begrüßen
den neuen Mitarbeiter aktiv. Jeder Mitarbeiter geht im Laufe des Tages vorbei,
heißt „den Neuen“ herzlich willkommen. Dessen Arbeitsplatz ist vorbereitet, PC
und Telefon sind angeschlossen, Visitenkarten liegen bereit.
2. Die Arbeitsplatzausstattung – individuell und
begeisternd! Die Mitarbeiter
sind Ihr „höchstes Gut“? Dann sitzt dieses Gut sicherlich nicht auf uralten
Bürostühlen, es muss sich nicht mit veralteter Software herumplagen und es wird
auch nicht mit kaputtem Werkzeug auf die Baustelle geschickt. Wie Sie Mitarbeiter
begeistern: Gesundheitsaktionen, die auf ergonomisch gestaltete Arbeitsplätze
zielen, Rücksicht auf Mitarbeiterwünsche, Einbeziehung der Mitarbeiter in
Neuausrüstung. Auch die Einrichtung von Pausenraum oder Kaffee-Ecke spricht
Bände. Dabei geht es nicht um teure Möbel oder aufwendiges Design. Auch mit
schmalem Budget kann man für ein freundliches Ambiente sorgen. Damit eine
Mannschaft zusammenwachsen kann, sollte sie sich austauschen können. Ein
angenehmer Treffpunkt im Unternehmen fördert das.
3. Erfolge – ein guter Grund, zu feiern! Wie werden bei
Ihnen Erfolge gefeiert? Mit „feiern“ sind nicht ein paar anerkennende Worte in
der nächsten Mitarbeiterbesprechung gemeint, bevor man rasch wieder zur
Tagesordnung übergeht, sondern eine deutliche Unterbrechung der Routine. Wer errungene
Erfolge feiert, spornt zu weiteren Taten an. Wie aufwendig gefeiert wird, wie
spektakulär es sein muss, sollte sich am Einsatz vorher orientieren. Ideen:
Eine Führung durch eine interessante Ausstellung. Eine Ballonfahrt. Ein Fest
mit den Familien, weil die Kinder die Papa oder Mama während der heißen Projektphase
so selten zu Gesicht bekommen haben. Ein Kaminabend mit einem interessanten
Referenten. Ein Kochkurs bei einem der besten Köche der Stadt.
4. Der Abschied – kann auch anders sein! Wie
verabschieden Sie Mitarbeiter, die gekündigt haben oder denen gekündigt werden
musste? Viele Vorgesetzte reagieren auf Eigenkündigungen wie die
sprichwörtliche beleidigte Leberwurst. Dabei würde das Unternehmen von einem
offenen Gespräch zum Abschied möglicherweise sehr profitieren und nützliche
Hinweise auf Schwachpunkte bekommen.
So sehr es
schmerzt, einen guten Mitarbeiter zu verlieren, denken Sie immer daran, dass
andere zuschauen, wie Sie mit jemandem umgehen. Machen Sie ein
Abschiedsgeschenk. Richten Sie einen kleinen Umtrunk aus. Sprechen Sie ein
paar Dankesworte, mit denen Sie die Leistung des Ausscheidenden noch einmal
würdigen. Präsentieren Sie das Unternehmen noch einmal von seiner besten
Seite. Es kommt gar nicht so selten vor, dass Abwanderer zurückkehren.