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PRAXIS
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9 Tipps für den perfekten Redeschluss |
Der Schluss muss noch einmal ein strategischer Höhepunkt sein, er
muss den gesamten Redebeitrag überstrahlen. Mit einem
zündenden Schlusssatz hinterlassen Sie den
letzten, den bleibenden Eindruck. 80% des Beifalls gelten dem letzten
Satz! Neun Muntermacher für den Rede-Schluss
- Fassen Sie zusammen
"Zum
Schluss, meine Damen und Herren, fasse ich die wichtigsten Überlegungen
des heutigen Abends noch einmal zusammen: 1 2 3 ". (Wenn möglich,
unterstützen Sie diese Kernaussagen durch eine Overhead-Folie). - Fordern Sie zur Tat auf
"Und
deshalb, meine Damen und Herren, bitte ich Sie, nein, ich fordere Sie
auf... ". Die
Wahrscheinlichkeit, dass Ihrer Rede Taten folgen, wird dadurch größer. Fordern
Sie etwas Konkretes. Je konkreter, desto besser, also nicht: "Packen
wir die Probleme gemeinsam an. Es gibt noch viel zu tun.", sondern:
„Machen wir Nägel mit Köpfen! Sorgen wir als erstes dafür, dass ab
heute jede Reklamation ernst genommen wird...“ - Appellieren Sie an das Ehrgefühl
Mit
Begriffen wie "Mut", "Leistung", "Fortschritt", "Erfolg" oder "Kraft"
assoziieren Ihre Zuhörer positive Wertvorstellungen. Stacheln Sie damit
ihren Ehrgeiz an: „Wir haben die
Vergangenheit kraftvoll gemeistert, wir können stolz auf unsere
heutigen Leistungen sein, warum also sollen wir
Angst vor der Zukunft haben? Und deshalb appelliere ich an Sie...“ - Schließen Sie positiv
Auch
wenn Ihre Rede ein ernstes Thema zum Inhalt hatte, sollten Sie Ihre Zuhörer in einer positiven Stimmung zu entlassen? Eine
positive Grundstimmung hebt den Grad der Zufriedenheit.
Stimmen Sie Ihre Zuhörer zum Schluss noch einmal positiv ein. Machen
Sie ihnen Mut. Bringen Sie sie zum Lachen oder zaubern Sie zumindest
ein Schmunzeln auf ihre Gesichter: „Der Volksmund sagt: Im Alter
schrumpft der Mensch, seine Reden aber werden länger. Ich will
beweisen, dass das kein Naturgesetz ist und deshalb...“ - Wünschen Sie Ihren Zuhörern etwas
Auch ein Wunsch sorgt für einen positiven Ausklang: „Ich wünsche Ihnen noch einen guten Nachhauseweg.“ „Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg.“ „Ich wünsche Ihnen, dass Sie alle Ihre Ziele erreichen.“ - Schlagen Sie einen Bogen zum Anfang
Das
ist eine besonders elegante Art, einen Schluss zu gestalten. Dadurch,
dass Sie an den Anfang anknüpfen, geben Sie Ihrer Rede Form und Inhalt,
helfen Ihren Zuhörern, die gesamte Wegstrecke zu überblicken: „Erinnern
Sie sich noch, was ich eingangs sagte, meine Damen und Herren? Ich
hatte von Risiken gesprochen. An uns liegt es jetzt, aus diesen Risiken
Chancen zu machen.“ - Werfen Sie einen Blick in die Zukunft
Dieser
Schluss eignet sich besonders für Überzeugungsreden. Weisen Sie Ihre
Zuhörer darauf hin, was passieren wird, wenn sie Ihren Vorschlägen
nicht folgen. Malen Sie Alternativen aus: „Wenn wir jetzt nicht
handeln, dann haben wir in drei Jahren folgende Situation..., wollen
Sie das? Deshalb beschwöre ich Sie..." - Zitieren Sie
Ein
gutes Zitat passt an jeder Stelle Ihres Vortrages auch am Schluss.
„Schließen möchte ich mit einem Satz von Winston Churchill, dem großen
englischen Staatsmann, der einmal gesagt hat: ,Man löst keine Probleme,
indem man sie auf Eis legt'.“ - Bringen Sie einen Trinkspruch aus
Dieser
Schluss ist besonders angebracht bei Tischreden. Achten Sie darauf,
dass alle Gläser gefüllt sind, denn Sie wollen ja, dass angestoßen und
getrunken wird. „Und jetzt bitte ich Sie, liebe Freunde, mit mir
zusammen das Glas zu erheben. Lieber Franz, wir danken dir für die
Einladung und wünschen dir für das neue Lebensjahr viel Gesundheit und
Erfolg. Zum Wohle!“
Wissen Sie noch, was J. F. Kennedy damals bei seiner berühmten Rede
in Berlin alles gesagt hat? Das weiß keiner mehr. Aber an den Schluss
kann sich fast jeder - auch heute nach mehr als 25 Jahren - erinnern:
„lch bin ein Berliner.“
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