Wenn Ihr Gegenüber Sie nicht richtig verstanden hat, dann liegt
das nicht daran, dass er oder sie begriffsstutzig ist oder per se nicht
zuhört (was allerdings manchmal auch vorkommt), sondern daran,
dass Sie Ihre Botschaft nicht richtig übermittelt haben.Sorgen Sie
also dafür, dass Ihr Chef mit großer Wahrscheinlichkeit
versteht, was Sie meinen.
- Kommunizieren Sie möglichst offen und ohne versteckte oder
Doppelbotschaften. Sagen Sie, was Sie denken und erwarten Sie nicht von
Ihrem Chef, dass er die eigentliche Botschaft zwischen den Zeilen lesen
wird.
- Sagen Sie Ihrem Chef, was Sie sich von ihm wünschen.
Beispiel: „Beim
nächsten Mal ist es mir wichtig, dass Sie mir früher Bescheid
sagen. Dann kann ich mir meine Arbeit entsprechend einteilen.“ - Reden Sie mit Ihrem Chef sachlich und ohne Vorwürfe und Verallgemeinerungen über Ihre Gefühle.
Beispiel: „Es ärgert mich, dass ich jetzt wegen dieser Angelegenheit länger arbeiten muss.“
(Sie müssen sicherlich nicht immer Überstunden machen, weil
Ihr Chef so chaotisch ist. Das sind die Verallgemeinerungen und
Vorwürfe.) - Wenn Sie den Eindruck haben, dass Ihr
Chef Sie missverstanden hat, klären Sie die Angelegenheit. Fragen
Sie ihn, was er verstanden hat.