Die TRUMPF Gruppe blickt auf das größte Umsatzwachstum in
ihrer Geschichte zurück. Im vergangenen Geschäftsjahr (30.
Juni 2011) legte das Ditzinger Unternehmen um 51 Prozent zu und
steigerte seinen Umsatz um 683 Millionen Euro auf 2,024 Milliarden
Euro. Dies gab die Vorsitzende der Geschäftsführung der
TRUMPF GmbH + Co. KG, Dr. Nicola Leibinger-Kammüller, heute bei
der Jahrespressekonferenz des Werkzeugmaschinen- und Laser-Spezialisten
bekannt.
„Das vergangene Jahr war eines der erfolgreichsten für
TRUMPF überhaupt“, so die Chefin des Familienunternehmens.
„Innerhalb nur eines Geschäftsjahres haben wir das wieder
aufgeholt, was wir in den zwei Jahren zuvor verloren hatten.“ Die
Lücke zu den Rekord-Umsätzen von vor der Krise sei praktisch
geschlossen. Der Auftragseingang von 2,22 Milliarden Euro
übertrifft sogar den bisherigen Spitzenwert. Das Ergebnis vor
Steuern beträgt 185,3 Millionen Euro – nachdem es im
vorhergehenden Krisen-Geschäftsjahr mit -59 Millionen Euro noch
negativ war.
„Nach den großen Einbrüchen in den Krisenjahren sind
wir in allen Weltregionen stark gewachsen“, so Nicola
Leibinger-Kammüller, „besonders in China, aber auch in
Deutschland und den amerikanischen Märkten.“ Das verdanke
das Hightech-Unternehmen unter anderem seiner Rolle als
Technologieführer. Leibinger-Kammüller: „Wir haben
unsere ohnehin hohen Aufwände für Forschung und Entwicklung
um 22 Prozent gesteigert. Nur so können wir unseren Kunden
Produkte anbieten, mit denen sie Wettbewerbsvorteile haben.“
Auch im neuen Geschäftsjahr will TRUMPF wachsen. „Wir gehen
von einem Wachstum im zweistelligen Bereich aus“, erklärte
Nicola Leibinger-Kammüller. „Allerdings sehen auch wir
Anzeichen dafür, dass sich das Wachstum angesichts der Euro-Krise
bei weitem nicht so rasant fortsetzen wird, wie im vergangenen Jahr.
Wir sind optimistisch, aber wachsam.“
Die hochproduktiven Maschinen und Lasersysteme seien eine Säule,
dank derer das Ditzinger Unternehmen gut für unsicherer werdende
Zeiten gerüstet ist. Auch das starke Engagement von TRUMPF in
China trägt entscheidend dazu bei, dass das Unternehmen
Wachstumschancen nutzen kann: TRUMPF verdoppelt gerade seine
Produktionskapazitäten im Wachstumsmarkt Nummer Eins. Die
Erweiterung des Werks in Taicang nahe Shanghai wird im Frühjahr
2012 eingeweiht.
„Niemand kann heute sagen, wie sich die Weltwirtschaft in den
kommenden Wochen und Monaten entwickeln wird“, so die Chefin des
inzwischen 8.550 Mitarbeiter zählenden Unternehmens. „Aber
wir sind überzeugt, dass es auch in Zukunft Märkte mit
großem Wachstum geben wird: Dass wir dort präsent sind, ist
auch gut für unsere Standorte daheim.“
An die europäischen Politiker stellt die Unternehmerin die
Forderungen: „Die Euro-Krise und das Griechenland-Problem
müssen jetzt schnell, effizient und nachhaltig gelöst werden.
Jede Woche ohne greifbares Ergebnis bringt nur neue Unsicherheit in die
Märkte.“
Weitere Informationen finden Sie unter:
www.trumpf.com/