Die Materialbearbeitung mit dem Laser eignet sich hervorragend für
eine ressourceneffiziente und wirtschaftliche Fertigung. Sind
Prozessparameter auf Material und Anwendung eingestellt, ist der
Laserprozess äußerst stabil und reproduzierbar. Dies sorgt
für eine anhaltend hohe Bearbeitungsqualität und
Präzision bei allen Losgrößen. Die geringe
thermisch-mechanische Belastung des Materials durch die punktgenaue und
berührungslose Bearbeitung sorgt dafür, dass nur noch
marginale Nacharbeiten notwendig sind oder diese ganz entfallen. Die
Lasermaterialbearbeitung bietet Vorteile entlang der gesamten
Prozesskette vom Schneiden über das Schweißen, bis hin zum
Markieren fertiger Bauteile.
Ein gutes Beispiel für eine flexible, wirtschaftliche und
ergonomische Lösung ist das Lasersystem TruLaser Station 3003. Die
TruLaser Station 3003 eignet sich sehr gut für den Einsatz in
Kombination mit einem gepulsten Laser für das Schweißen
temperaturempfindlicher und filigraner Bauteile beispielsweise in der
Elektronikfertigung. Ein typisches Einsatzgebiet hierbei ist das
Punktschweißen - Bauteile werden durch einzelne
Schweißpunkte zu kompletten Baugruppen verbunden. Die
Wärmeeinbringung und damit der Verzug sind hierbei sehr gering.
Möglich wird dies durch die Strahlführung per Laserlichtkabel
und programmierbarer Fokussieroptik. Die integrierte Scanneroptik sorgt
dafür, dass weder das Werkstück noch die Optik zur
Bearbeitung bewegt werden müssen. Mit Hilfe der sogenannten
Burst-Funktion sind gepulste Laser noch schneller. So schweißen
die TruPulse Laser beispielsweise elektrische Kontakte an Schaltern
dreimal schneller als vergleichbare gepulste Laser ohne Burst-Funktion.
Dafür überhöhen die TruPulse Laser ihre mittlere
Leistung kurzfristig und nutzen die Zeit des Werkstücktransfers
zum Nachladen des Energiespeichers. Das Resultat ist eine
verkürzte Schweißzeit und damit insgesamt ein
verkürzter Bearbeitungszyklus. Die TruLaser Station 3003 eignet
sich aber auch für größere Bauteile. Trotz ihrer
kompakten Abmessungen (860 x 2000 x 1310 mm) verfügt der
Laserarbeitsplatz über einen großen Achsverfahrbereich von
300 x 300 x 500 mm. Diesen können Anwender dank der automatischen
und in der Öffnungshöhe programmierbaren Hubtüre schnell
und ergonomisch mit Werkstücken beladen. Außerdem ist das
Lasersystem flexibel bei der Wahl der Strahlquelle. Auch Scheiben-,
Dioden- oder Faserlaser bis zu einer Leistung von 1000 Watt lassen sich
mit der TruLaser Station 3003 kombinieren.
Welche Teile auch immer gefertigt werden, die Rückverfolgbarkeit
von einzelnen Komponenten ist eine Anforderung von der zahlreiche
Branchen betroffen sind. Hier bietet das Lasermarkieren zahlreiche
Vorteile. Sämtliche gängigen Materialen von Blech über
Kunststoff bis Glas können mit TRUMPF Markierlasern beschriftet
werden. Dafür bietet TRUMPF Markierlaser in Wellenlängen von
infrarot (1064 Nanometer) über grün (532 Nanometer) bis
ultraviolett (355 Nanometer) sowie in unterschiedlichen
Leistungsstärken je nach Anforderung der Beschriftungsaufgabe. Im
Gegensatz zu Klebetiketten bleibt die Lasermarkierung auf dem Bauteil
bestehen und kann auch nach Auslieferung an den Kunden noch ausgelesen
werden. Um das Markieren mit TRUMPF Lasern noch einfacher zu gestalten,
hat TRUMPF als erster Laserhersteller die Anbindung an das SAP-Umfeld
über eine Standardschnittstelle geschaffen. TruMark Markierlaser
nutzen dabei die im SAP® Printer Vendorprogram hinterlegte
Treiber-Schnittstelle für Drucker. Dabei rückt der
Beschriftungslaser an die Stelle des Druckers. Markieren wird damit so
einfach wie drucken. Die erforderlichen Laserparameter sind dabei
für unterschiedlichste Materialien in der Markiersoftware
hinterlegt.
Weitere Informationen unter
www.trumpf.com/