TRUMPF stellt den UV-Beschriftungslasers der TruMark 6000 Serie vor.
Der neue TruMark 6350 verfügt über ein innovatives
Resonator-Konzept, so dass eine Leistungssteigerung um 150 Prozent zum
Vorgängermodell TruMark 6330 erreicht werden konnte. Dabei besitzt
der diodenendgepumpte Festkörperlaser eine nahezu perfekte
Strahlqualität (M2 <1,2). Der Laserspot ist damit auf der
Materialoberfläche sehr gut fokussierbar und ermöglicht
höchste Präzision bei Beschriftungs- und
Strukurierungsaufgaben. Somit eignet sich das Gerät sowohl
für klassische Anwendungen des Lasermarkierens als auch für
die Mikrobearbeitung. Ebenso wie die anderen Mitglieder der TruMark
Serie 6000 zeichnet sich der TruMark 6350 durch außerordentlich
hohe Pulsspitzenleistungen und eine hohe Puls-zu-Puls-Stabilität
aus.
Aufgrund der gesteigerten mittleren Leistung weist der TruMark 6350
eine äußerst hohe Bearbeitungsgeschwindigkeit auf. Er eignet
sich dadurch hervorragend zur Linienintegration in kurzgetaktete
Anlagen mit Fließfertigung. Hierbei sind die Erfahrungen aus dem
weltweit hundertfach im Produktivbetrieb befindlichen Modell TruMark
6330 in die Entwicklung des TruMark 6350 eingeflossen.
Ein bevorzugtes Einsatzgebiet des TruMark 6350 ist die schnelle
Kunststoffbearbeitung. Die Energie des kurzwelligen UV-Lichts von 355nm
Wellenlänge führt zu einer photochemischen Reaktion, ohne das
Material zu erhitzen und damit thermisch zu beschädigen. Auf diese
Weise können insbesondere flammgeschützte Kunststoffe gut
beschriftet werden, wie sie beispielsweise die Elektronikindustrie als
Gehäusematerialien einsetzt. UV-Laser erreichen gerade bei diesen
kritischen Materialien eine besonders kontrastreiche Beschriftung bei
optimaler Oberflächenqualität und sehr hoher
Bearbeitungsgeschwindigkeit. Denn das kurzwellige ultraviolette Licht
wird besser absorbiert als infrarotes Licht, das die meisten
Markierlaser emittieren.
Durch die besonders hohe Pulsenergie des TruMark 6350 können auch
besonders hohe Prozessschwellen für das Markieren oder Bearbeiten
von ausgewählten "exotischen" Kunststoffen erreicht werden. Der
Wärmeeintrag bleibt im Vergleich zu Infrarotlasern deutlich
geringer. Damit eröffnen sich neue Möglichkeiten in der
Materialbearbeitung von Kunststoffen bis hin zu kalter Gravur und
Schichtabtrag im Rahmen einer Mikrobearbeitung.
Insgesamt ist der neue TruMark 6350 ein hochproduktiver Markierlaser,
der sich aufgrund seiner exzellenten Strahlqualität, seiner
Wellenlänge von 355nm und guter Puls-zu-Puls-Stabilität
hervorragend für die Kunststoffbearbeitung eignet.
Weitere Informationen unter
www.trumpf.com/